Zu sehen gibt es viel in dieser italienischen Region. Bei den meisten Besuchern bekannt sind die beliebten Touristenorte, wie Pisa, Florenz oder Siena. Doch neben diesen bekannten Reisezielen gibt es in der Toskana viele idyllische Orte zu entdecken. Reisende können die einzigartige Atmosphäre dieser Region erleben und sich von der Symbiose vergangener und moderner Kultur inspirieren lassen. |
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Beste Reisezeit: Frühling und Herbst; im Sommer ist viel zu heiß, um die toskanischen Städten zu erkunden
Die Stadt Carrara ist bekannt für ihren Marmor. Hier könnt ihr das „Museo del Marmo“ (Marmor-Museum) besuchen. Wenn ihr den Abbau von Marmor einmal hautnah erleben möchtet, könnt ihr nordöstlich von Carrara die Marmorbrüche besichtigen. Allerdings solltet ihr etwas schwindelfrei sein, insbesondere wenn ihr eine Bustour dort hinauf unternehmen möchtet.
Wer noch ein bisschen höher hinaus will, sollte den wohl berühmtesten Turm der Toskana, den Schiefen Turm von Pisa (ital. Torre pendente di Pisa) besuchen. Allerdings ist der Aufstieg mit ca. 15 € Eintritt nicht gerade günstig. Zum historischen Ensemble von Pisa gehören neben dem Turm noch die Kathedrale, das Baptisterium und der Friedhof, die ihr auf jeden Fall besuchen solltet.
Wenn ihr in der Toskana nach günstigen Übernachtungsmöglichkeiten sucht, empfiehlt es sich nach Campingplätzen mit kleinen Hütten oder Bungalows mit einfachem Standard zu suchen. Wer lieber etwas komfortabler übernachten möchte, sollte nach privat geführten Pensionen suchen. Lasst euch bei der Wahl eurer Unterkunft aber nicht nur von der Außenansicht der Häuser beeinflussen, da die Ausstattung der Gasthäuser von innen meist besser ist, als es die Außenansicht vermuten lässt, denn früher wurden Steuern auf die Fassaden der Häuser erhoben, weshalb diese meist weniger gepflegt wurden.
Mitten in der Provinz Siena liegt das mittelalterliche Städtchen San Gimignano. Die Stadt ist bekannt für ihren historischen Stadtkern, der seit Jahrhunderten kaum verändert wurde. San Gimignano ist ein besonders inspirierender Ort, der ein einzigartiges Flair ausstrahlt und jeden Besucher sofort in seinen Bann zieht. Direkt am Marktplatz von San Gimignano liegt ein kleines Eislokal, die „Gelateria di Piazza“. Das Eis, das hier zubereitet und verkauft wird, ist als bestes Eis der Welt bekannt. Der Inhaber des Eislokals hat schon zweimal die Weltmeisterschaft der Eismacher gewonnen. Eine Reise nach San Gimignano lohnt sich also auf jeden Fall.
In der Toskana werdet ihr kaum große Einkaufszentren finden. Vielmehr wird der Charme der italienischen Städte durch kleine Souvenir- und Lebensmittelläden geprägt, die sowohl von Einheimischen als auch von Touristen besucht werden. Eine außergewöhnliche „Einkaufsstraße“ ist die „Ponte Vecchio“ in Florenz. Es handelt sich hierbei um eine Brücke über den Fluss „Arno“, deren rechte und linke Seiten mit kleinen Häusern bebaut wurden. Heute findet ihr hier hauptsächlich Schmuckläden.
Die Toskana bietet mit der Mittelmeerküste viele Möglichkeiten zum Entspannen. Ein besonderer Ort zur Entspannung ist die Insel Elba mit ihren vielfältigen Stränden. Sie liegt etwa 12 km vom Festland entfernt. Übersetzen könnt ihr mit der Fähre „Traghetti isola d´Elba“. Die Insel Elba verfügt aber nicht nur über ca. 150 km Strand, sondern auch kulturelle Einrichten, wie Museen oder ein Theater.
In Lucca solltet ihr eine original italienische Pizza auf dem Platz des ehemaligen Amphitheaters genießen, auf dessen Grundriss heute oval angeordnete Häuser stehen, die eine außergewöhnliche Atmosphäre erzeugen. Und danach könnt ihr den „Torre Guinigi“ besuchen, auf dessen Aussichtsplattform Eichen wachsen.
Ein kleiner Tipp: Postkarten findet ihr zwar beinahe an jeder Ecke, bei den Briefmarken (ital. francobolli) wird es aber schon schwieriger. Diese findet ihr in der Toskana im Postamt oder im „Tabaccaio“, einem Tabakladen, in dem aber vieles mehr angeboten wird.
Wer noch mehr italienisches Lebensgefühl kennenlernen möchte, muss unbedingt auch Rom bereisen. Und für die Autofahrer unter euch, die von Deutschland starten, empfiehlt es sich einen Umweg durch Österreich einzuplanen, um Innsbruck zu entdecken.


