| Die Bretagne ist wohl eine der Regionen Frankreichs, die sich die meisten eigenen Traditionen bewahrt hat. Reist man in die Bretagne, bekommt man das Gefühl, Frankreich verlassen zu haben und sich in einem eigenen Land zu befinden – nicht nur, weil die Nutzung der Autobahn gebührenfrei ist. Willst du besondere Gastfreundschaft und eine wundervolle Landschaft erleben, bist du hier genau richtig.
Beste Reisezeit: von Juni-September, da man in dieser Zeit auch im recht kalten Atlantik baden kann |
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Bist du einmal in der Bretagne, führt kein Weg daran vorbei, das Ende der Welt zu besuchen, den westlichsten Zipfel Europas. Den so genannten ‚Pointe du Raz‘ kannst du am besten auf einem der schönen Spazierwege direkt am Meer erkunden. Neben der wunderschönen Natur, hat die Bretagne aber auch kulturell viel zu bieten. Du solltest unbedingt Quimper bereisen, eine Stadt, die wie keine andere Tradition und Moderne miteinander verbindet. Das Highlight ist die Kathedrale Saint-Corentin.
Günstig kannst du in Etap-Hotels schlafen sowie in Gîtes, Jugendherbergen und Hotels. Besonders empfehlenswert sind jedoch die zahlreichen Campingplätze direkt am Atlantik, auf denen man viele Leute kennenlernen kann. Ein Stellplatz ist nicht nur preiswert, sondern bietet auch ein einzigartiges Erlebnis, denn was könnte schöner sein, als direkt vom Bett an den Strand zu fallen?
In der Bretagne kannst du die besten Meeresfrüchte der Welt essen – und das fangfrisch! Besonders lecker sind Langusten, Jakobsmuscheln, Krebse, Austern und Garnelen. Außerdem gibt es in der Bretagne die weltbesten Crêpes (Galettes), zu denen traditionell Cidre (Apfelwein) getrunken wird. Auch die Kekse (Galettes und Palets) sind einzigartig und immer eine Sünde wert.
Im Sommer gibt es in der Bretagne unzählige traditionelle Feste, die Fest-Noz. Zu bretonischer Musik wird viel getanzt und gelacht. Du findest natürlich auch Diskos und Clubs, die in Frankreich jedoch ziemlich preisintensiv sind. Bretonen feiern lieber in geselliger Runde, gern auch mit der Gitarre am Strand oder in Hafenkneipen.
Shoppen kannst du in allen größeren Städten in der Bretagne. Besonders zu empfehlen sind Quimper, Rennes und Brest, wo zahlreiche Ladenstraßen, aber auch die für Frankreich typischen Einkaufszentren zu finden sind. Einzigartige Klamotten findest du in den kleinen traditionellen Dörfchen, wie Locronan. Ein Highlight ist der Fabrikverkauf von Kanabeach in Locmaria-Plouzané. Die Marke ist in der Bretagne ein absolutes „must have“ und eine Inspiration für deinen eigenen Look.
Entspannen kannst du dich bei schönen Spaziergängen am Meer, bei Bootsfahrten oder einfach beim Gammeln am Strand. Das spezielle Meeresklima hilft dir dabei schon ganz von allein zu entspannen. Wenn du magst, kannst du natürlich auch die Services von zahlreichen Thalasso-Zentren in Anspruch nehmen und einen Wellnesstag einlegen, bei dem fangfrische Algen zum Einsatz kommen.
Eine Reise sind eigentlich alle Orte wert, seien es aufregende Städte oder idyllische Fischerdörfchen. Sie bestechen durch ihren ganz eigenen Charme. Der Besuch des Mont Saint-Michel ist jedoch ein Muss, ebenso wie die Festungsstadt Concarneau sowie die unzähligen kleinen Inseln vor der bretonischen Küste. Abfahrtsorte und -zeiten kannst du auf ferrylines.com nachschauen. Für Meeresliebhaber ist das Océanopolis in Brest, ein riesiges Aquarium mit allen erdenklichen Meeresbewohnern, interessant.
Die Ile de Sein ist ein absoluter Geheimtipp. Dort ist die Welt noch in Ordnung. Es gibt keine Autos, dafür aber ganz tolle Strände, an denen man Stunden damit zubringen kann, Muscheln zu sammeln.
Von der Bretagne aus ist eine Reise nach ‘Grande-Bretagne’ sprich Großbritannien auch nicht weit!


