| Im Süden gelegen macht der “Palmetto State” seinem Namen alle Ehre. Die vielen Sandstrände, die schönen historischen Städte und die berühmten Plantagen sind aufgrund des warmen Klimas fast ganzjährig zu besuchen. Doch auch in der amerikanischen Geschichte spielte der Staat eine wichtige Rolle: South Carolina war einer der ersten Staaten der USA und einst wichtigster Sklavenmarkt der USA. Zudem befindet sich hier, mit der schönen Stadt Charleston, der Ort an dem der Bürgerkrieg begann und endete. Und genau diese Mischung aus Karibik-Feeling, romantischen Städten und spürbarer Geschichte macht South Carolina aus! | Inhalt Sehen Essen Feiern Entspannen Erleben Tipp Karte |
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Hauptstadt von South Carolina: Columbia
Beste Reisezeit: Von Frühling bis Herbst ist es dort am schönsten, da der Winter aber recht mild ist, kann die Küste South Carolinas auch dann gut besucht werden.
Obwohl Charleston nicht die Hauptstadt ist, so ist es doch die schönste Stadt in South Carolina. Geprägt ist sie durch ihre vielen alten, aber renovierten Stadtvillen! Am Besten beginnt ihr eure Erkundungstour an der Battery und der Rainbow Row. Wenn euch diese alten Häuser bzw. Villen interessieren, könnt ihr einige davon auch von innen besichtigen. Sehenswert sind zum Beispiel das Calhoun Mansion, das Nathaniel Russell House oder das Edmondston-Alston House. Etwas weiter nördlich befinden sich die älteste Kirche Charlestons, die St. Michael’s Epicsopal Church, und das Dock Street Theatre, was an der Stelle des ersten Theater Amerikas steht. Für Geschichtsinteressierte ist das Fort Sumter auf jeden Fall ein Muss. Es ist der Ort, wo der Bürgerkrieg begann. Aber auch für die Begleiter der Geschichtsinteressierten lohnt sich der Ausflug, da die Bootsfahrt dorthin eine sehenswerte Angelegenheit ist.
Neben Charleston gibt es aber auch kleinere Städte, die ihr besuchen solltet. Dazu gehört das unscheinbare Beaufort. Hier könnt ihr ebenfalls viele alte Häuser betrachten. In Beaufort müsst ihr nur genauer hinschauen, da sie sich häufig unter riesigen Bäumen verstecken. Hier lohnt es sich außerdem, die Old Sheldon Church Ruins aufzusuchen, die eine schöne Atmosphäre bieten. Auf der anderen Seite von Charleston aus gesehen, befindet sich die kleine Hafenstadt Georgetown. Hier solltet ihr euch den Harbour Walk, den langen Steg am Hafen, sowie die Front Street ansehen. Dort befinden sich auch viele Restaurants, in die ihr einkehren könnt.
Berühmt ist South Carolina vor allem für seine vielen Plantagen. Besonders sehenswert ist die Boone Hall Plantation mit ihrem alten Herrenhaus. Allerdings ist es hier besonders im Sommer sehr überlaufen. Alternativ könnt ihr euch auch die Drayton Hall ansehen. Auf jeden Fall aber dürft ihr euch die Magnolia Plantation & Gardens nicht entgehen lassen. Hier müsst ihr euch besonders die alten Sklavenhäuser und die Audubon Swamps ansehen, wo ihr viele Reptilien, wie beispielsweise Krokodile und Schildkröten live erleben könnt. Ein besonderes Highlight sind die alten Wippen.
In South Carolina kommt ihr um Meeresfrüchte, sogenanntes Seafood, nicht herum. In Charleston gibt es das zum Beispiel bei Hyman’s Seafood. Dort findet ihr außerdem an jedem Tisch die Namen der Berühmtheiten, die bereits dort gegessen haben. In Beaufort gibt es gutes Seafood in der Gadsby Tavern mit Blick auf den Hafen. Ein etwas anderes Feeling bekommt ihr in dem kleinen Fischerörtchen Murrells Inlet, wo ihr euch die Shrimps und die Fische direkt beim Fischer abholen könnt. Anderes amerikanisches Essen gibt es natürlich auch überall und besonders in Charleston ist die Auswahl sehr groß. Im Southend Brewery & Smokehouse gibt es neben typischen Südstaatengerichten auch eine große Bierauswahl aufgrund der eigenen Brauerei. Außerdem ist euch das California Dreaming zu empfehlen. Hier gibt es nicht nur leckeres Essen, sondern von hier aus habt ihr auch einen sehr schönen Blick auf den Hafen Charlestons und auf Fort Sumter.
Wer in Charleston abends weggehen möchtet, sollte in der Market Street anfangen. Tagsüber könnt ihr dort, im Old City Market gut shoppen. Dort gibt es aber auch viele Lokale, die jeweils im Erdgeschoss ein Restaurant haben, im 1. Stock eine Bar und im 2. Stock Livemusik. Wer ein paar Tage nur feiern möchte, der ist in Myrtle Beach richtig aufgehoben.
Wenn ihr in den Städten entspannen wollt, dann sind die Gärten genau das Richtige. In Beaufort empfiehlt sich der Waterfront Park, der mit seinem direkten Blick von den Bänken und Schaukeln auf die Bucht überzeugt. Ähnlich könnt ihr auch in Charleston in den White Point Gardens mit dem Pavillon und im Waterfront Park mit der “Pineapple Fountain” entspannen. Auch hier könnt ihr es euch auf Schaukeln gut gehen lassen und den Hafen, die neue Arthur Ravenel Jr. Brücke und, wenn ihr Glück habt, auch Delfine und Schildkröten beobachten.
Aber was wäre besser zum Entspannen als ein schöner weißer Sandstrand? Davon gibt es reichlich an der Atlantikküste South Carolinas. Bei Charleston sind besonders der Folly Beach mit Blick auf den Morris Island Leuchtturm und Sullivan‘s Island mit vielen alten Strandhäusern, kleinen Geschäften und guten Fischrestaurants empfehlenswert. Andere schöne Strände Richtung Süden sind der Edisto Beach und Hunting Island. Wenn ihr bei Georgetown mal an das Wasser wollt, ist Pawley’s Island am schönsten.
Ein besonderes Erlebnis ist der Erlebnispark Carowinds, der sich direkt auf der Grenze von North und South Carolina befindet. Hier könnt ihr euch auch direkt auf die Grenze der beiden Staaten stellen. Wer die Natur South Carolinas außerhalb der Strände erleben möchte, der hat auch gut zu tun. Die außergewöhnliche Vegetation bietet euch zum Beispiel den Francis Marion National Forest mit seinem Wald aus Zypressen. Außerdem könnt ihr eine Bootsfahrt durch das schwarze Wasser des Cypress Gardens machen und Krokodile beobachten. Eine schöne Sumpflandschaft findet ihr im Congaree National Park. Hier befindet sich der letzte Hartholzwald Amerikas. Etwas andere Naturlandschaften findet ihr im Nordwesten des Staates: der See Lake Jocassee bietet euch auch Sandstrände und Bademöglichkeiten, aber hier befindet ihr euch bereits in den Bergen und so gibt es hier sogar Wasserfälle.
South Carolina grenzt im Nordwesten an die Blue Ridge Mountains mit dem Table Rock und dem Caesars Head State Park. Wer schon einmal in der Gegend ist, sollte sich das unbedingt anschauen und eventuell die Staatengrenze überqueren und sich auch die Smoky Mountains anschauen!
Charleston
Wenn ihr einmal in den Südstaaten unterwegs seid, dann macht doch auch einen Ausflug nach Atlanta oder macht euch gleich auf nach Mexiko und besucht die schöne Halbinsel Yucatán.




